Willkommen in der Praxis für Traumatherapie und Akupunktur
                                                                             A n j a   I s i n g                                                              

  

"Dass es Traumata gibt, ist eine Tatsache des Lebens.

Sie müssen jedoch nicht zur lebenslänglichen Strafe werden."

                                                                                                                                                                       Peter Levine


Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Trauma

Ein Trauma ist eine körperliche und/oder seelische Verletzung auf Grund eines extrem belastenden Ereignisses oder einer Situation außergewöhnlicher Bedrohung.

Die Betroffenen erleben dabei Gefühle von intensiver Angst, Hilflosigkeit und Kontrollverlust.

Typische Beispiele für mögliche Traumata sind:

  • Schwere Unfälle
  • Gewalterfahrung, häusliche Gewalt
  • Sexualisierte Gewalt und sexueller Missbrauch an Frauen und Männern sowie im Kindesalter
  • Zeuge einer Gewalttat oder eines Unfalls
  • Krieg, Verfolgung, Flucht
  • Medizinische Eingriffe
  • Naturkatastrophen
  • Verlust nahestehender Personen
  • Sekundäre Traumata: Konfrontation als Helfer ( z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungssanitäter)

Da jeder Mensch anders auf Bedrohungen reagiert, können Erfahrungen wie die aufgeführten Beispiele von einem großen Teil der Betroffenen als belastende Lebensereignisse mit geringfügigen Beeinträchtigungen verarbeitet werden.

Auf der anderen Seite kann eine scheinbar harmlose Situation zu einer extremen Belastung führen. Dabei muss es sich nicht um eine große Katastrophe handeln; entscheidend ist, wie eine Situation wahrgenommen wird. Ausschlaggebend ist also die subjektive emotionale Bewertung der betroffenen Person.

Es geht ausschließlich darum, wie das Erlebte im Gehirn verarbeitet wird und welche Spuren es hinterlässt.

Möglichkeiten solcher Erfahrungen sind beispielsweise:

  • Kleinere Unfälle oder Verletzungen
  • Mobbing, Diskriminierung
  • Routineeingriffe beim Arzt
  • Krankheiten
  • Geburtsstress

PTBS

Die PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) ist eine häufig auftretende verzögerte Reaktion auf ein traumatisches Ereignis.

Die Leitsymptome der PTBS sind

  1. Symptome des Wiedererlebens. Sie zeigen sich am Tag als ungewollt wiederkehrende belastende Erinnerungen oder Erinnerungsblitze (flashbacks) und in der Nacht als Alpträume.
  2. Ein aktives Vermeidungsverhalten von Situationen, Handlungen oder Orten, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen.
  3. Übererregung oder Überaktivität
  4. Gefühl von Betäubung

Weiter können folgende Belastungen auftreten:

  • Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Aggressives Verhalten, Wutausbrüche
  • Körperliche Beschwerden wie chronische Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Rückenschmerzen, Asthma, Hautprobleme u.ä.
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Dissoziationen ( Abspalten des Bewusstseins, „wegdriften“)
  • Übermäßige Schreckhaftigkeit
  • Übermäßige Wachsamkeit, Überängstlichkeit
  • Suchtverhalten
  • Gedächtnisverlust, Vergesslichkeit
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Selbstverletzungen, Suizidgedanken
  • Scham und/oder Schuldgefühle
  • Beziehungs- und Bindungsprobleme


Die Traumatherapie greift korrigierend ein, wo die natürliche Traumaverarbeitung „entgleist“ ist und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Betroffenen.

„Das Wiedererlangen von Sicherheit als Basis für Stabilität, auf deren Boden Konfrontation möglich wird, die schließlich zur Integration führt.“ (Butollo)